Ecovacs Deebot Ozmo 900 (O900) Saugroboter für 278€ bei Amazon Spanien
Der Ecovacs Deebot Ozmo 900 Saugroboter ist aktuell im Rahmen des Cyber Monday für 277,71€ bei Amazon Spanien (inkl. Versandkosten) oder für 299€ bei Amazon.de zu haben. Das spanische Amazon kann man normal mit seinem deutschen Amazon-Account nutzen, man muss sich aber auf eine etwas längere Versandzeit (ca. 1 Woche) einstellen.
Wer sich mit dem Thema Haushaltsrobotik auseinandersetzt, wird unweigerlich früher oder später über den chinesischen Hersteller Ecovacs stolpern. Das Unternehmen gehört zu den führenden Herstellern von Haushaltsrobotern und hat seit geraumer Zeit auch Firmensitze in Deutschland. Mit dem Ozmo 900 hat Ecovacs nach dem 930 ein weiteres High-End-Modell im Sortiment, das mit einigen Top-Features aufwartet.
- Ecovacs Deebot Ozmo 900 Saugroboter
- div. Zubehör
- Bürstenköpfe bei Amazon für 14,99€
- mittlere Bürste bei Amazon für 18,99€
- zusätzliche Filter bei Amazon für 14,99€
Der Ozmo 900 ist auch als reiner Saugroboter ohne Wischfunktion erhältlich, hört dann allerdings auf den Namen „D900“ und ist zumindest aktuell nur wenige Euro günstiger.
Inhalt
Technische Daten: Vergleich zum Ozmo 930
Ecovacs Deebot Ozmo 900 | Ecovacs Deebot Ozmo 930 | |
Preis ohne Angebot (ca.) | ~400€ | ~450€ |
Saugkraft | 1200 pa | 1200 pa |
Navigation | Laser-Raumvermessung mit Smart Navi 3.0 Technologie | Laser-Raumvermessung mit Smart Navi 3.0 Technologie |
App | Ecovacs Home (Android, iOS) | Ecovacs (Android, iOS) |
Lautstärke | 60 dB | 65 dB |
Akku | 3000 mAh | 3200 mAh |
Arbeitszeit | 110 Min. | 120 Min. |
Ladezeit | 4 h | 4 h |
Staubkammer | 0,4 l | 0,47 l |
Wassertank | 0,2 l | 0,3 l |
Hindernisüberwindung | bis zu 1,8 cm | bis zu 2 cm |
Maße | 35,4 x 35,4 x 9,5 cm | 35,4 x 35,4 x 10,2 cm |
Gewicht | 3,5 kg | 3,9 kg |
CE-Kennzeichen/ Garantie | ja/ 2 Jahre | ja/ 2 Jahre |
Features |
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Der Ozmo 930 ist weiterhin in unserer Top 5 der besten Saugroboter, trotz der hier kaum merklichen Unterschiede in den technischen Daten ist der O900 das neuere Modell von beiden. Aufgrund der Ähnlichkeit beider Modelle ist der O900 etwas als nur leicht veränderter Nachahmer des 930 verschrien. Obwohl er als „Upgrade des 930“ angekündigt wurde. Wir schauen uns an, ob die Anschuldigung gerechtfertigt ist.
Verpackung und Lieferumfang
Es gibt aus meiner Sicht keinen besseren Hersteller in Verpackungsfragen als Ecovacs. Das ist zwar ein wirklich zweit- bis drittrangiges Kriterium, aber man möchte sich beim Auspacken ja auch über alles Vorfindbare freuen. Der Saugroboter ist sicher und platzsparend eingepackt, die weiteren Inhalte des Pakets stimmig platziert.
Im Lieferumfang findet sich:
- Ladestation mit EU-Ladekabel
- Aufsatz für Direktabsaugung (gut für Tierhaare)
- Filterschwamm und HEPA-Filter
- vier Bürstenköpfe (2 als Ersatz)
- 0,45 l Wassertank
- zwei Mikrofasertücher
- kleines Reinigungswerkzeug
- Bedienungsanleitung auf Deutsch und weiteren Sprachen
Ecovacs selbst äußert sich bezüglich Verschleiß der Einzelteile auf der Website wie folgt: „Wir empfehlen die Hauptbürste einmal, die Seitenbürsten zweimal und die Filter dreimal pro Jahr zu wechseln“. Glücklicherweise gibt es einiges an Zubehör und Ersatzteilen, was sich via Amazon oder direkt bei Ecovacs bestellen lässt. Das ist neben der Garantie und dem CE-Kennzeichen ein Vorteil international agierender Hersteller.
➕ | ➖ |
Verpackung top | |
etwas Zubehör, könnte aber noch mehr sein | |
Aufsatz für Direktansaugung |
Design und Verarbeitung
In Sachen Design hat sich Ecovacs aber gedacht: Never change a running system. Auf der Oberseite findet sich wieder der LDS (Laserdistanzsensor), den wir auch von den Xiaomi-Modellen kennen. Diese Art der Navigation ist zwar löblich und aktuell das Nonplusultra bei Saugrobotern, bringt aber die Schwierigkeit mit, dass der Roboter so auf eine Höhe von 9,5 cm kommt. So sollte man bei diversen Möbelstücken (Sofa, Kommode etc.) vor dem Kauf nachmessen, ob der Roboter drunterpasst (wenn er drunter soll) oder diese Möbel etwas erhöhen.
Wie man es von Ecovacs erwartet, ist die Verarbeitung des Saugroboters sehr positiv zu nennen. Nichts ruckelt, wo es nicht sollte, es lassen sich keinerlei Verarbeitungsfehler feststellen. Ist nur mein persönlicher Eindruck, aber der Ozmo 930 gefällt mir optisch etwas besser. Weniger wegen des Modells an sich, sondern mehr wegen der Farbwahl. Unter der Klappe auf der Oberseite befindet sich der An-Aus-Schalter, eine Reset-Taste und die Staubkammer.
Auffällige Änderung, die mir ohne den Saugroboter-Talk mit Karim von Smarthomeassistent gar nicht so bewusst gewesen wäre: Der Ozmo 900 hat keinen Tragegriff wie sein Vorgänger, wodurch man den Roboter nicht ganz so leicht von A nach B tragen kann. Da ich zig Roboter bereits herumtragen musste (und nie über Griffe nachgedacht habe), ist das ein zu vernachlässigender Faktor. Das Gewicht von 3,5 kg ist ebenso eher nebensächlich, hin und wieder hebt man den Roboter aber doch mal wieder an.
Die Bürste auf der Unterseite lässt sich entnehmen und entsprechend simpel reinigen.
➕ | ➖ |
durchweg sauber verarbeitet | recht hoch gebaut durch LDS |
CE-Kennzeichen |
Arbeitsweise und Navigation
Ich muss ehrlich sagen: Saugroboter ohne intelligente Navigation, sprich mit Chaos-Prinzip, möchte ich in Zukunft nicht mehr testen. Der Unterschied zu anderweitigen Navigationsarten ist mittlerweile zu groß geworden. Mithilfe des Laserdistanzsensors scannt der O900 die Räumlichkeiten und bringt damit die aktuell zuverlässigste Navigationsmethode mit.
Im Inneren des Roboters arbeitet ein SLAM-Algorithmus (Simultaneous Localization and Mapping), wodurch das Erstellen einer visuellen Karte möglich ist. Die Kollisionssensoren verhindern frontale Zusammenstöße und Abstürze von Höhen, wie etwa von Treppenstufen. Ecovacs selbst nennt das Software-Paket Smart Navi 3.0 -Technologie.
Auf der Unterseite des Deebot dreht sich während der Reinigung eine V-förmige Hauptbürste. Vorne auf der Unterseite finden sich zwei rotierende Bürstenköpfe, die den Dreck und Staub vor sich in Richtung Hauptbürste schieben, welche sich über der Einzugshaube befindet.
Der O900 arbeitet sich erst an den äußeren Wänden (oder Möbeln davor) ab, bevor er zur Reinigung in geraden Bahnen übergeht. Hierbei macht sich die starke Hinderniserkennung bemerkbar. Der Deebot fährt mit seinem recht hohen Arbeitstempo bis zu wenige Zentimeter vor das Hindernis, bremst ab und fährt bis auf wenige Millimeter vor das zu reinigende Objekt. Sehr beeindruckend, so gut sah ich es zuletzt beim Mi Robot 1S. Kurzes Video zur Visualisierung:
Natürlich sind die üblichen Saugroboter-Funktionen auch mit dabei: Autonomes Wiederfinden der Ladestation, Sprachmeldungen zu seinem Befinden (oder seiner Vorgehensweise), Stufen-/Treppenerkennung und ein Feinstaubfiltersystem. Ecovacs hält übrigens mehr als 1.000 Patente, davon 66 auf internationaler Ebene.
➕ | ➖ |
Laser-Raumvermessung | |
V-förmige Hauptbürste | |
vorbildliche Navigation und Hinderniserkennung |
Die Ladestation
Das autonome Wiederfinden der Ladestation ist für den O900 aufgrund seiner Laser-Raumvermessung nicht mal ansatzweise eine Herausforderung. Dies ist allerdings kein Qualitätsmerkmal mehr, sondern bei Robotern oberhalb der 300€ Grundvoraussetzung. Nach einer Arbeitszeit von 110 Min. muss der Deebot für unter 4 h an die Ladestation. Aufgrund seines recht hohen Arbeitstempos reicht die Arbeitszeit auch für Wohnungen oberhalb der 120 m² aus. Ist natürlich auch etwas abhängig von den Gegebenheiten in den vier Wänden, wie schnell er sich dort fortbewegen kann.
Ecovacs liegt mit seinen Top-Modellen in einer Preisklasse mit den etwaigen Flaggschiffen von Roborock und ILIFE, ist aber günstiger als etwa iRobot oder Vorwerk. Bei Ecovacs kann man sich darauf verlassen, dass auch auf Details geachtet wird. So lässt sich das Ladekabel auf der Rückseite der Ladestation aufrollen, damit es nicht im Weg liegt. Dadurch fährt weder der Roboter drüber, noch dient es als Stolperfalle für den Menschen. Ecovacs arbeitet bereits an einer Technologie, mit der Roboter zukünftig Kabel und Socken erkennen können.
Mit der OTA-Technologie („Over-the-Air“) besitzt der DEEBOT ein simples Update-Verfahren. Firmware-Updates und somit neue Funktionen werden über WLAN auf den Roboter geladen. Dazu muss sich der O900 an der Ladestation befinden, damit die Akkuleistung während des Downloads nicht nachlässt.
➕ | ➖ |
Design der Ladestation | Kunststoff könnte noch hochwertiger sein |
Ladekabel lässt sich aufrollen, liegt nicht im Weg | |
Firmware-Updates |
Performance ohne App: Türschwellen und Teppiche
Nicht jeder möchte die App nutzen, auch wenn man durch diesen Schritt deutlich weniger Möglichkeiten und Funktionen hat. Ein Grund kann etwa sein, dass man nicht möchte, dass die Wohnungsfläche vermessen wird. Der O900 ist definitiv für die Nutzung per App konzipiert, über das Bedienelement auf der Oberseite lässt sich der Roboter aber auch manuell starten.
Um Türschwellen oder Teppichkanten muss man sich unterhalb der 1,5 cm keine Sorgen machen, diese überwindet er. Da drüber ist die Form des Hindernisses entscheidend.
Auf Teppichen erhöht der Saugroboter die Saugkraft, da er diese unter sich erkennt. So kann er auch aus dickflusigeren Teppichen noch einiges herausholen, allerdings längst nicht alles. Hier muss man beispielsweise mit einem Akkustaubsauger nachhelfen oder den Teppich ausklopfen. Die Betriebslautstärke ist mit 60 dB völlig vertretbar und entspricht der Lautstärke, in der wir Menschen miteinander sprechen.
Trotz zweier bei mir im Haushalt regelmäßig arbeitenden Saugrobotern, bin ich immer noch überrascht, wie viel Dreck und Staub sich dann doch in der Staubkammer finden lässt. Da kann man den Ozmo 900 nur loben, das Reinigungsergebnis kann sich sehen lassen. Aufgrund der guten Navigation und Hinderniserkennung erreicht er auch nahezu alle Bereiche und Ecken. Einzig die Saugkraft könnte höher sein, aber man kann (noch) nicht alles haben. Ecovacs ist aber auf einem sehr guten Weg.
➕ | ➖ |
Reinigungsergebnis sehr gut | Saugkraft könnte höher sein |
Staubkammer lässt sich kontaktfrei leeren |
Wie schon erwähnt, ist die Steuerung über die App deutlich sinnvoller als die Nutzung ohne. Kommen wir also zur App.
Ecovacs Home App: Steuerung und Funktionen
Der Deebot Ozmo 900 wird mit der neuen App von Ecovacs gesteuert, mit der künftig alle neuen Flaggschiffmodelle bedient werden sollen: Ecovacs Home (Android, iOS). Nach dem Download der App kommt die übliche Registrierung via Mailadresse. Der Roboter kann selbstredend auch ohne App-Einbindung arbeiten, muss dann allerdings über das Bedienelement auf der Oberseite gestartet und gestoppt werden.
Wie immer auch hier der Hinweis, dass sich bislang nahezu alle Modelle nicht mit einem 5 GHz Netzwerk verbinden lassen, sondern nur mit 2,4 GHz. Heutzutage funken die meisten WLAN-Modems beide Frequenzen, entsprechend muss man nichts verstellen. Sollte es dennoch nicht funktionieren, hilft eine kurze Suchmaschinenanfrage.
Zur Verbindung des Roboters mit dem WLAN kann man sowohl den QR-Code auf dem Roboter scannen, als auch folgende Schritte durchführen:
- „Deebot Ozmo 900“ in der App anwählen.
- WLAN wählen und Passwort eingeben.
- Klappe des Saugroboters hochheben und Roboter am Schiebeschalter anschalten.
- Reset-Knopf eine Sekunde drücken bis Piepton ertönt.
Nach zwei bis drei Minuten und einigen Klicks innerhalb der App sind wir dann startklar. Der Saugroboter wird im Home-Interface der App als „Online“ oder „Offline“ angezeigt. Darauf erwarten seinen Besitzer eine Menge Einstellungsmöglichkeiten.
Einstellungen innerhalb der App
Folgende Einstellungen sollten vor der Inbetriebnahme des Saugroboters vorgenommen oder zumindest überdacht werden:
- Fortgesetzte Reinigung einstellen (wenn Akkuleistung nachlässt, kehrt der Roboter an Ladestation zurück und setzt darauf Reinigung fort).
- Saugkraft auf maximal einstellen (zulasten der Akkuleistung).
- Wasserdurchflussrate vorgeben (vor Benutzung der Wischfunktion, ein wenig mit experimentieren).
- Auto-Saugkraftverstärkung einstellen (Teppicherkennung, erhöht Saugkraft auf Teppichen).
- Arbeitszeiten einplanen (an welchem Wochentag zu welcher Uhrzeit der Roboter arbeiten soll).
- Deutsche Sprache einstellen (wenn man möchte, Voreinstellung der Sprache des O900 ist Englisch).
Bei der Teppicherkennung gilt es, den Roboter nicht von einem Teppich aus starten zu lassen, damit er den Unterschied zu anderen Untergründen erkennt.
Persönlich finde ich die Benachrichtigungen, die der Roboter an die App senden kann, lobenswert. So weiß man immer, was den Roboter beschäftigt und kann manuell einschreiten. Die Mitteilungen erhält man natürlich auch, wenn man gerade unterwegs ist. „Der DEEBOT befindet sich nicht auf dem Fußboden“ (als ich ihn anhob) oder „Die Hauptbürste ist blockiert“ können das etwa sein.
Nachteil: Die Mitteilungen lassen sich je nach Grad des Problems nicht ignorieren. Das ergibt zwar teilweise Sinn – etwa wenn die Hauptbürste blockiert ist – kann aber auch stören wenn man unterwegs ist und den Roboter nicht weiter arbeiten lassen kann.
Man kann in Sachen Funktionsumfang nichts bemängeln an der App, einzig die Fernbedienung fehlt mir. Wenn man den Roboter schnell an einer bestimmten Stelle saugen lassen möchte, greift man auch gerne zur Fernbedienung. Das Einplanen der Arbeitszeiten ist eine Sache von Sekunden und funktioniert fehlerfrei.
Die noch relativ neue App hat hin und wieder noch ihre Kinderkrankheiten und wird unverhofft zwischendurch beendet. Dabei verliert der Roboter aber nicht seine Position oder derartiges. Das wird mit Sicherheit in Kürze via Update gefixt.
➕ | ➖ |
sehr übersichtliche App | App stürzt hin und wieder ab |
viele Funktionen und Einstellungsmöglichkeiten | keine Fernbedienung in der App |
Saugroboter von unterwegs steuerbar | Manche Befehle werden zeitversetzt umgesetzt |
Mapping des Deebot Ozmo 900
Das Live-Mapping ist zwar nicht ganz so genau, bzw. detailreich wie beim Mi Robot 1S oder 360 S5, aber dennoch sehr präzise und eindeutig. Man hat durchweg einen guten Überblick auf der Karte. Der Ozmo 900 geht etwas anders vor als etwa der Roborock S6: Der S6 teilt jeden Raum in Quadranten (sozusagen Vierecke) ein und fährt diese nacheinander ab. Der O900 scannt einen kompletten Raum und fährt diesen dann in einem Rutsch; bzw. in geraden Bahnen ab.
Es ist trotz zig von uns getesteter Saugroboter immer noch faszinierend, dem Roboter vom Büro und der Uni aus bei seinen Runden auf dem Smartphone zuzusehen. Demnach eignet sich ein Saugroboter auch sehr gut, um Mitbewohner zu ärgern. Wer das einmal als Funktion hatte, möchte diese nicht mehr missen.
Kleines Szenario: Die Kollegen entscheiden sich kurzfristig, abends noch bei dir auf ein Kaltgetränk vorbeizukommen. Smartphone raus, zwei Klicks und der Saugroboter sorgt dafür, dass die Gäste keinen kompletten Saustall vorfinden.
Nach der Reinigung fährt er schnurstracks zur Ladestation zurück. Vorausgesetzt, er ist von dieser aus gestartet, sonst braucht er zum Finden deutlich länger. Zum Erstellen einer vollständigen Karte sollte man den Roboter während der (Jungfern-)Fahrt nicht unterbrechen, sondern einfach alles mal abfahren lassen. Die Karte wird bei Veränderungen des Umfelds (Umstellen eines Möbelstücks etc.) vom Roboter aktualisiert.
No-Go-Zonen und virtuelle Wände
Hat man den Saugroboter einmal eine komplette Karte der Räumlichkeiten erstellen lassen (Abbruch führt dazu, dass die Karte nicht gespeichert wird), lassen sich darauf No-Go- und Go-To-Zonen einzeichnen. Mit den No-Go-Zonen kann man Bereiche abstecken, die der Roboter nicht abfahren soll. Das funktionierte im Test einwandfrei.
Zudem werden die Räumlichkeiten in verschiedene Bereiche eingeteilt, die sich entsprechend auch einzeln reinigen lassen. Das kennen wir etwa vom Roborock S6.
➕ | ➖ |
detailliertes Mapping | |
No-Go-Zonen lassen sich einzeichnen | |
Raumeinteilung |
Die Wischfunktion
Normalerweise zieht ein Saugroboter einen Wischlappen hinter sich her, auf den aus einem Wassertank Wasser tröpfelt. Das ist nur bedingt sinnvoll, da es das manuelle Wischen nicht komplett ersetzt. Einige Einstellungsmöglichkeiten hat der Ozmo 900 diesen Saugrobotern voraus: Die Wassermenge, welche auf dem Mikrofasertuch landet, lässt sich in der App einstellen. So kann man unter dem Menüpunkt „Wasserdurchflussrate“ zwischen niedrig, mittel und hoch wählen.
Zudem hat das Mikrofasertuch eine besondere Beschichtung, wodurch es nicht so schnell verschmutzt wie gewöhnliche Tücher. Die Vorbereitung der Wischfunktion in einer Bilderfolge:
Was ist aus der Funktion geworden, dass der Roboter Teppiche bei Benutzung der Wischfunktion selbstständig erkennt und meidet? Dies könnte mit einem Firmware-Update behoben werden und war laut Gerüchteküche auch für den Ozmo 900 ursprünglich vorgesehen. Die Wischfunktion ist besser als die vieler Modelle, ersetzt das manuelle Wischen aber auch nicht vollständig, da der Roboter nicht genügend Druck auf den Boden ausüben kann.
In Sachen Wischfunktion bin ich sehr auf die vibrierende Bodenplatte des neuen ZACO A9S gespannt und kann zum Wischen aktuell nur den Narwal Saugroboter bedingungslos empfehlen.
➕ | ➖ |
Wassermenge lässt sich in der App einstellen | ersetzt herkömmliches Wischen nicht |
einfache Anbringung der Wischfunktion | erkennt keine Teppiche während des Wischvorgangs |
Höhe des Roboters wird durch Wassertank kaum verändert |
Fazit: Deebot Ozmo 900 kaufen?
Der Ozmo 900 ist ein fahrendes Rundum-Sorglos-Paket, das ich besonders bei Familienhaushalten sehe: Man weiß durchgehend, wo sich der Roboter befindet, wird über jedes Detail per App und Sprache informiert und kann den Roboter bedenkenlos ohne Aufsicht fahren lassen. Ein sehr ausgereiftes Modell.
Das Einzige, was wirklich gegen den O900 spricht, ist die vergleichsweise niedrige Saugkraft. Der einzige Faktor, der dem Ozmo 900 zu den Topmodellen von Roborock fehlt. Die Unterscheidung zum Ozmo 930 ist in der Praxis schwieriger als auf dem Datenblatt, ich würde hier einfach zum jeweilig günstigeren Modell greifen.
Noch spannender finde ich allerdings den Ozmo 960, der Anfang des Jahres auf der CES (International Consumer Electronics Show) in Las Vegas angekündigt wurde.
- sehr hochwertige Verarbeitung und modernes Design
- App-Funktionen
- Navigation und Arbeitsweise
- meldet sich per Stimme und App-Benachrichtigungen
- Saugkraft könnte höher sein
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