Google Pixel 9a – Bye bye Kamerbuckel, bye bye Fotoqualität?
Das Google Pixel 9a frischt das Vorgängermodell auf und bringt einen schnelleren Chip und einen größeren Akku mit. Außerdem ist das Smartphone jetzt komplett wasserdicht. Neue Wege geht der Hersteller beim Design: Der Kamerabuckel verschwindet komplett. Wackelhandys auf dem Tisch sind mit diesem Gerät Geschichte. Aber: Leidet darunter auch die Qualität der Fotos?
- Google Pixel 9a
Inhalt
Technische Daten des Google Pixel 9a
Display | 6,3″ P-OLED, 2424 x 1080 px, 422,2 ppi, 120 Hz, 1400 nits, bis zu 2700 nits, Gorilla Glass 3 |
Prozessor | Google Tensor G4 |
Grafik | ARM Mali-G715 MP7 |
RAM | 8 GB |
Interner Speicher | 128 GB / 256 GB UFS 3.1 (nicht erweiterbar) |
Kamera | Hauptkamera: 48 MP, ƒ/1.7, Sensor 1/2″, OIS, EIS Ultraweitwinkelkamera: 13 MP, ƒ/2.2, 120° |
Frontkamera | 13 MP, ƒ/2.2, 96° |
Akku | 5100 mAh, Laden mit 23W, Kabellos mit 7,5W |
Konnektivität | Dual-SIM, 5G, WiFi 6E, Bluetooth 5.3, NFC, GPS, USB-C 3.2 |
Features | Fingerabdrucksensor unter dem Display, Always-On-Display, IP68-Zertifizierung |
Betriebssystem | Android 15, 7 Jahre Updates |
Maße / Gewicht | 154,7 x 73,3 x 8,9 mm / 185,9 g |
Farben | Iris (Blau), Peony (Pink), Porcelain (Weiß), Obsidian (Schwarz) |
Designänderungen auf Kosten der Fotoqualität?
Ich muss zugeben: Ich mag das Design. Google fasst beim Pixel 9a die Kamera komplett ins Gehäuse: Kein herausstehender Kamerabuckel mehr. Das erinnert an alte Smartphonezeiten. Laut Hersteller wurde das komplette Innenleben des Geräts verändert, um dieses Design ermöglichen zu können.
Im neuen Kameramodul versteckt sich jetzt eine Hauptkamera mit 48 Megapixeln sowie eine Ultraweitwinkelkamera mit 13 Megapixeln. Selfies können an der Front mit 13 Megapixeln geknipst werden.
Die Frage ist: Geht die Designänderung auf Kosten der Kameraqualität? Nicht umsonst wurden die Kamerabuckel in den letzten Jahren immer größer. Bessere Kameras erfordern mehr Platz für größere Sensoren.
Zumindest auf dem Datenblatt kürzt Google hier im Gegensatz zum Vorjahresmodell die Megapixel von 64 auf 48 ein. Auch der Sensor schrumpft von 1/1,73 Zoll auf 1/2 Zoll und fängt damit weniger Licht ein. Das spricht beides eher für eine Verschlechterung der Bildqualität. Aber: Die Software von Google ist auch dafür bekannt, die Fotoergebnisse noch mal ordentlich aufzupolieren. Wir sind auf die ersten Tests gespannt.
Mehr Power und größerer Akku
Die inneren Werte des Google Pixel 9a wurden aufgefrischt. Erwartungsgemäß werkelt jetzt der Tensor G4 unter der Haube, der auch bereits bei den anderen Geräten der Pixel 9-Reihe zum Einsatz kommt. Auch der Akku wächst von 4492 mAh auf 5100 mAh und dürfte somit signifikant länger Strom liefern. Laut Google sogar sechs Stunden länger als die Flaggschiff-Modelle. Die Ladegeschwindigkeit ist aber mit 23 Watt etwas mau. Ebenfalls toll: Dank IP 68-Zertifizierung ist das Smartphone jetzt auch komplett wasserdicht.
Der Rest bleibt beim Alten: Ihr könnt das Gerät mit maximal 256 GB Speicher ausstatten, der nicht erweiterbar ist. 8 GB RAM sollen für ein flüssiges System sorgen und auch beim Pixel 9a verspricht Google volle sieben Jahre an Softwareupdates. Das verdient nach wie vor einen Daumen nach oben.
Nicht doch gleich lieber zum großen Bruder greifen?
Für sich allein genommen ist das Google Pixel 9a ein gutes Upgrade. Mehr Power und ein neues Design sprechen für das Smartphone. Ein bisschen Sorgen mache ich mir um die Kameras des Mittelklassesmartphones. Ich hoffe, dass Google hier keine großen Qualitätseinbußen in Kauf nimmt, um das Design realisierbar zu machen.
Das Pixel 9a startet leicht verspätet ab April zu einer UVP von 549€ und stellt sich damit erneut ein Bein. Das bis auf den Akku besser ausgestattete Pixel 9 ist inzwischen auch schon richtig günstig und immer mal wieder für unter 600€ im Angebot. Warum nicht also gleich zum großen Bruder greifen? Die Modelle der a-Reihe sind aber trotzdem beliebt. Nicht umsonst präsentiert uns Google jährlich ein Neues. Und auch hier werden die Preise fallen.
Falls ihr euch bei der Konkurrenz umschauen wollt: Auch Samsung hat mit seiner A-Reihe kürzlich Upgrades für die Mittelklasse auf den Markt gebracht und bietet im A56 beispielsweise eine Triple-Kamera auf der Rückseite. Oder doch gleich lieber POCO oder Redmi? Welche Mittelklasse-Smartphones sind eure Favoriten?
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