Der DIY Ukulelen Bausatz für 12,47€ im Test
Hört, hört: Wir haben die DIY Ukulele getestet. Oder sollte es dann lieber heißen „Lest, lest?“. Hier gibt’s jetzt jedenfalls den Test zum Ukulelen Bausatz, der gerade einmal die Hälfte einer normalen Ukulele kostet. Lohnt sich der Bausatz?
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Die smarte Populele von Xiaomi haben wir ja schon für euch getestet. Die kommt mit App und eingebautem Akku und einigem Zubehör daher. Für alle die es etwas einfacher haben wollen, ist diese DIY Ukulele vielleicht eine Überlegung wert. Sie besteht aus 33 Teilen und für den Bau benötigt ihr lediglich Kleber, Holzkleber und einen Schraubenzieher, was dem Bausatz allerdings nicht beiliegt. Diese Ukulele hier bringt euch zwar keine Lieder bei, aber dafür könnt ihr sie nach Belieben verzieren, anmalen oder bekleben.
Inhalt
Lieferumfang und Verarbeitung
Der Ukulelen-Bausatz besteht aus folgenden Teilen:
1x Ukulelen Korpus
1x Ukulelenhals
1x Griffbrett
1x Sattel
1x Steg und Stegeinlage
4x Saiten
2x Abdeckkappe
4x Stimmwirbel
4x Befestigungsmuttern für die Stimmwirbel
8x Schrauben für die Stimmwirbel
4x Schrauben für das Griffbrett
4x Schrauben für den Steg
Die Ukulele kam in einem simplen braunen Karton, der wiederum in einem großen Luftpolster-Umschlag steckte. Nicht ungewöhnlich für Pakete aus China. Schade war allerdings, dass die Einzelteile des Bausatzes im Inneren des Kartons nicht extra gepolstert waren. Glücklicherweise ist aber alles heil bei uns angekommen. Man konnte allerdings schon direkt nach dem Auspacken feststellen, dass es sich nicht um das hochwertigste Material handelt, weshalb im Korpus unserer Ukulele auch eine kleine Macke ist.
Die Mechanik hingegen wirk überraschend hochwertig. Hier ist kein leichtes und komplett billiges Metall verarbeitet. Stattdessen sind die Stimmwirbel relativ schwer und wirken solide.
Informationen zur Ukulele
Größe | ca. 53 cm | ||||||||
Gewicht | ca 255 g | ||||||||
Materialien |
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Saitenanzahl | 4 Saiten aus Nylon | ||||||||
Stimmwirbel | Offen (Ihr könnt die Mechanik sehen) |
Wie baut man die Ukulele zusammen?
- Hals und Körper mit Holzkleber zusammen fügen und ca. 8 Stunden trocknen lassen
- Das Griffbrett auf den Hals aufkleben / ca. 0,5 cm vom Kopf entfernt
- nach Wunsch anmalen oder verzieren
- Position für den Steg markieren / ca. 8 cm vom Schallloch entfernt
- Steg aufkleben / Stellt sicher, dass er gerade ist / 8 Stunden trocknen lassen
- Steg anschrauben und Abdeckkappen befestigen
- Stegeinlage in den dafür vorgesehenen Schlitz einkleben
- Sattel über dem Griffbrett anbringen. Die Vertiefungen sollten nach oben schauen
- Saiten am unteren Steg befestigen. Von grob nach fein in die Positionen: 2-3-1-4
- Die Stimmwirbel mit den Schrauben am Kopf der Ukulele befestigen
- Saiten einspannen und Ukulele stimmen
Damit ihr es etwas einfacher habt, habe ich euch hier mal eine Ukulele beschriftet. Ich hatte es dadurch auch deutlich einfacher, obwohl die Anleitung zum Zusammenbauen der Ukulele überraschend gut ist.
Mich hat es, nachdem ich diesen Bausatz entdeckt habe, total in den Fingern gejuckt und deshalb musste ich sie unbedingt selber testen. Vor allem, weil die Montage nicht wirklich kompliziert scheint. Deshalb habe ich mich nachdem sie hier angekommen ist auch direkt ans Werk gemacht.
Der Ukulelen Bausatz im Test
Auch wenn man von vornherein merkt, dass es sich nicht um ein super hochwertiges Instrument handeln wird, sind die Einzelteile der Ukulele stabil und wirken nicht, als würden sie nach einer Woche direkt wieder auseinander fallen. Lediglich bei den Saiten, die dem Bausatz beilagen hatte ich von Beginn an Bedenken. Ich gehe davon aus, dass es nicht wirklich Nylon ist, was hier verarbeitet wurde, sondern eben ein beliebiges Plastik.
Das Zusammenbauen der Ukulele hat sich als ziemlich einfach herausgestellt. So einfach, dass ich total vergessen habe, die Zwischenschritte zu dokumentieren. Dafür schon mal ein dickes Sorry. Die Anleitung, die mitgeliefert wird war sogar auf Englisch. Das hat mir die Arbeit natürlich nochmal erleichtert. Das Kleben und Schrauben ist ziemlich einfach, besonders weil die Löcher zum Schrauben schon vormarkiert sind. Ich würde sogar soweit gehen und sagen, dass das Zusammenbauen auch für Kinder (natürlich unter Aufsicht eines Erwachsenen) kein Problem darstellen dürfte.
Wozu ich mich dann nochmal für weitere Informationen ins Internet begeben musste, ist das Aufziehen der Saiten. Man muss an das Ende der Saite einen Achterknoten machen. Dann wird die Saite in den entsprechenden Schlitz geklemmt und oben in die Mechanik gefädelt. Die Ukulele ist zusammengebaut etwa 52 cm lang was kleiner ist als der Standard einer Sopran-Ukulele. Das zeigt mir auch nochmal, dass es sich hier nicht um ein wirkliches Instrument sondern eher um ein Bastelprojekt handelt.
Mein Fazit: Ist die Ukulele brauchbar?
Ich hatte wirklich Spaß daran die Ukulele selber zusammenzubauen und auch zu gestalten! Ich finde auch das optisch an eine E-Gitarre angelehnte Design außerdem ziemlich cool. Und auch, wenn es sich bei dem Bausatz und dem fertigen Produkt um eine Ukulele handelt, ist sie dennoch kein wirklich richtiges Instrument. Der Sound ist nicht besonders gut aber sie ist, trotz relativ kleinem und vor allem flachen Korpus, relativ laut. Sie lässt sich ohne Probleme stimmen und auch spielen. Nur klingt es trotz Vorkenntnissen meinerseits nicht wirklich schön.
Zum klimpern und herumalbern reicht sie absolut aus. Für Konzerte ist sie wohl eher nicht geeignet. Der Preis ähnelt dem von günstigen Ukulelen die man schon ab etwa 15 Euro im Musikfachgeschäft bekommt. Für mich lohnt sich der Kauf des Bausatzes trotz eher mittelmäßigem Klang trotzdem! Für Musikliebhaber oder Kinder ist der Bausatz bestimmt auch ein tolles Geschenk! Für mich als Hobby-Musikerin war es ein cooles Erlebnis, ein Instrument auch mal selber zu bauen.
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Kommentare (7)